Corporate Regional Responsibility | Entwicklung einer Verantwortungsstrategie für die Region

Das Engagement von Leitunternehmen für den Standort und damit über den eigentlichen Geschäftsbetrieb hinaus gewinnt seit Jahren an Relevanz. Private Unternehmen fördern Bildungsprojekte und kulturelle Einrichtungen, sie unterstützen soziale Innovationen, Mobilitätskonzepte oder stellen Infrastrukturen für Freizeitaktivitäten, Ideenlabors und Start-ups bereit. Die Aufwertung der Standortregion als lebendigen und attraktiven Lebensraum, birgt für die Betriebe hinsichtlich Image, der Rekrutierung von Mitarbeiter*innen oder der Erschließung neuer Geschäftsfelder eine Reihe von Vorteilen.

Mit der Übernahme solcher Aktivitäten übernehmen die Unternehmen Aufgaben der öffentlichen Hand und betreiben Regionalentwicklung – sind aber gleichzeitig nicht demokratisch legitimiert. Daher ist es wichtig, dass das Engagement unter Einbezug von Gemeindevertreter*innen, lokalen Vereinen und Bewohner*innen erfolgt.

Im Auftrag für ein österreichisches Großunternehmen bin ich Teil bei der Ausarbeitung einer regionalen Verantwortungsstrategie. Meine Beratung konzentriert sich darauf, wie das unternehmerische Engagement in Anbetracht zukünftiger Trends besser gestaltet werden kann. Im Fokus stehen die Aktivierung von Mitarbeiter*innen und Bewohner*innen für gemeinschaftliche und ökologische Belange sowie die Ausarbeitung von Projektideen in den Bereichen Soziale Innovationen und Umweltbildung. Mit der Integration einer strategischen CRR (Corporate Regional Responsibility) erhält das Unternehmen ein Verantwortungsprofil und damit Sichtbarkeit nach außen.


–> Mehr zum Thema Corporate Regional Responsibility (Interview Tirol Tourism Research)


Projekttyp: Beratung | Begleitung
Projektstatus: laufend
Mitarbeitende: Verena Schröder